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Zwischen barocker Frömmigkeit und katholischer Aufklärung: die Fresken von Joseph Mages (1728-1769)
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Josef Mages (1729-1769) setzte sich in seinen Freskenausstattungen richtungsweisend mit den Reformbestrebungen der katholischen Aufklärung auseinander. Seinen vom künstlerischen Umfeld der Augsburger Kunstakademie geprägten Deckenmalereien wird hier erstmals eine umfassende Studie gewidmet, die zugleich eine wesentliche Lücke in der Erforschung des süddeutschen Barocks schließt. Neben einer exemplarischen Künstlersozialgeschichte stehen insbesondere die jeweiligen Auftraggeber sowie ihre vorwiegend religionspolitischen Ansichten und Absichten bei der Auftragsvergabe im Vordergrund der Untersuchung. Dabei nahm die vor allem im Bistum Augsburg wesentlich an Bedeutung gewinnende Auseinandersetzung über eine aufgeklärte Erneuerung der nachtridentinischen Frömmigkeitspraxis entscheidenden Einfluss auf die ikonographischen Inhalte und formale Gestaltung der Freskomalereien von Josef Mages. Im Gegensatz zu dem maßgeblich von Lodovico Antonio Muratori (1672-1750) initiierten religiösen Wandel und seinen Auswirkungen auf die raumbestimmende Kirchenausstattung wurden die Deckengemälde in Altomünster bei Freising oder in Oberschönenfeld von den weit existenzielleren Sorgen der dortigen Konventualen geprägt. Diese können als frühe malerische Vorboten der vom katholischen Klerus mit sorgenvollem Blick verfolgten Entwicklung hin zur späteren Säkularisation gesehen werden.
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Regensburg: Schnell et Steiner, 2017
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ISBN
- 3795432561
- 9783795432560
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