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Die Kunst der Pause: Transparenz und Wiederholung
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Das kann doch jedes Kind! Mit Butterbrotpapier und einem dünnen Bleistift ein beliebiges Motiv abpausen. Aber wer weiß schon, dass es sich dabei um die älteste Kopiertechnik der Menschheit handelt? Und um ein künstlerisches Verfahren, dem großen Konkurrenten des Kopierens? Allerdings ist die Kopie im Unterschied zur Pause seit jeher legitimiert. Grund genug für das Grafische Kabinett des Kölner Wallraf-Richartz-Museums, dem Thema eine Sonderausstellung zu widmen: Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung. Anhand von über 30 Exponaten veranschaulichen Thomas Ketelsen, der Leiter der Grafischen Sammlung im Wallraf, und sein Team die oft überraschende Geschichte der Pause sowie ihre Aufgabenvielfalt. Gepaust wurde immer, in jedem Jahrhundert, in jeder Werkstatt und von jedem Künstler, schreibt Ketelsen im Katalog-Vorwort: Erst Jean-Jacques Rousseau hat über das Nachzeichnen von Zeichnungen den Bann ausgesprochen. Der Schüler soll das Original nachahmen, und das ist für Rousseau die Natur, aber nicht das Papier, auf dem der Meister seine Eindrücke zeichnerisch festgehalten hat.
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Köln: Wallraf-Richartz-Museum-Fondation Corboud, Graphische Sammlung, [2017]
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ISBN
- 9783938800317
- 3938800313
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Notities
- Title from cover.
- Published to accompany exhibition, Wallraf-Richartz-Museum-Fondation Corboud, Köln, March 24 - June 11, 2017
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