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Aquamanilien: Genese, Verbreitung und Bedeutung in islamischen und christlichen Zeremonien


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In der mehrfach prämierten Studie beleuchtet Joanna Olchawa die außergewöhnliche Gattung der Aquamanilien, der Gießgefäße für den Handwaschungsritus. Die detaillierten Forschungen nicht nur zu den christlichen, sondern auch den islamischen Werken führen zu einer neuen Sicht auf die Bronzegeräte des Mittelalters. Löwen, Drachen oder gar Frauen zu Pferde: figürliche Gießgefäße für den Handwaschungsritus, die mit dem modernen Begriff als 'Aquamanilien' bezeichnet werden, erfreuen sich seit mehreren Jahren großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Bewundert werden sie aufgrund ihres goldglänzenden Materials Bronze, der technisch anspruchsvollen Herstellung sowie ihrer ungewöhnlichen Formen. Umso mehr erstaunt ihre Vernachlässigung seitens der Forschung. Joanna Olchawa legt mit ihrer Dissertation eine Grundlagenforschung zu den Aquamanilien vor. Basierend auf diesem Katalog nähert sich Joanna Olchawa Fragen nach der Genese der Gattung in Westmitteleuropa, der Verbreitung des Wissens um die Herstellung und der Bedeutung in den islamischen wie auch christlichen Zeremonien an und kommt zu neuen, überraschenden Resultaten. Der Katalog umfasst 167 Objekten aus dem heutigen Belgien, Norddeutschland und Ungarn (12.-13. Jh.) sowie erstmals den islamischen Werken aus dem heutigen Iran und Afghanistan, Ägypten und Spanien (7.-13. Jh.)

Uitgever

  • Uitgave

    Regensburg: Schnell & Steiner, 2019

  • Jaar


Gaat over

  • Onderwerp

  • Periode

    500-1250


Type

  • Taal


Classificatie

  • ISBN

    • 9783795434922
    • 3795434920

Annotaties / titel notitie's

  • Notities

    Published version of a dissertation submitted to the Freie Universität Berlin in 2014.


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