Getting started with the collection:
No image available
Otto Dix und die Schweiz
Abstract
"Otto Dix (1891-1969) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Wegen seines engagierten Realismus von den Nationalsozialisten verfemt, verlor er 1933 seine Professur an der Kunstakademie Dresden, seine Werke galten als «entartete Kunst» und durften nicht mehr ausgestellt werden. Dix zog sich an den Bodensee in die Nähe der Schweizer Grenze zurück und schuf zwischen 1934 und 1945 vorwiegend Landschaftsbilder, welche als Ausdruck einer «inneren Emigration» mit ihrer geradezu unheimlichen Leere das Unbehagen in der Zeit vermitteln. Die Schweiz war in den 1930er-Jahren ein wichtiger Referenzpunkt in Otto Dix' malerischem wie zeichnerischem Werk. Die künstlerischen und biografischen Verbindungen des Künstlers in die Schweiz wurden bisher kaum beachtet. Dieser Band geht dem Thema nun erstmals vertieft nach. Die Beiträge beleuchten zeitgenössische Ausstellungen in Zürich und Schaffhausen und Werkverkäufe in jener wirtschaftlich und politisch belasteten Zeit. Im Zentrum stehen Arbeiten von Otto Dix, die Ende der 1930er-Jahre während eines längeren Kuraufenthalts im Engadin entstanden sind."
Contributors
Publisher
Publication
Chur; Zürich: Bündner Kunstmuseum, Scheidegger & Spiess, [2024]
Is about
Person
Subject
Type
Language
Classification
ISBN
- 3039422413
- 9783039422418
Annotations / title notes
Notes
On the occasion of an exhibition held at the Bündner Kunstmuseum Chur, June 22 - October 27, 2024.
Persistent URL
To refer to this object, please use the following persistent URL: