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Oskar Kokoschka, Gitta Wallerstein, 1921: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum


Abstract

Dieses Heft erscheint anlässlich des Ankaufes des Gemäldes 'Gitta Wallerstein' von Oskar Kokoschka. Sanft spiegelt sich das leuchtende Blau von Himmel und Elbe in den grossen Kinderaugen. In einem Meer aus Ultramarin fing Oskar Kokoschka 1921 das Antlitz der zehnjährigen Gitta Wallerstein ein. Das ausdrucksstarke Porträt, das der österreichische Maler und Graphiker in Dresden auf dem Gipfel seines künstlerischen Schaffens fertigte, erwarben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) aus der Privatsammlung von Dr. Peter Hahn: Damit besitzt die Galerie Neue Meister nach 77 Jahren wieder ein kostbares Hauptwerk des Expressionisten. Das Bildnis Gitta Wallersteins besticht mit den für Kokoschkas Dresdner Phase typischen farbintensiven Blau-Akkorden: Mit breitem Pinsel modellierte der Künstler die Tochter des jüdischen Kunsthändlers Victor Wallerstein aus zäher, grossflächig vermalter Ölpaste, liess dabei leuchtende Töne kontrastreich auf der Leinwand aufeinanderprallen. Im Porträt des Mädchens lebt die Ungezwungenheit und Frische des Malprozesses spürbar auf. -- Provided by publisher.

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    Berlin: Kulturstiftung der Länder, 2015

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    • Co-published with Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
    • Published to accompany the Albertinum's acquisition of Oskar Kokoschka's painting "Gitta Wallerstein" - a portrait of Gitta Wallerstein (now: Gitta Perl-Wallerstein) when she was 10 years old. Painted in 1921.

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