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Jheronimus Bosch: das Rätsel der Johannes-Bilder


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Abstract

Die Bosch-Trilogie dieses Autors wird hiermit ergänzt. Gegenstand sind zwei Bildtafeln: Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist auf Patmos. Sie wurden gemalt aus Anlass der Aufnahme Boschs als geschworenes Mitglied in die Liebfrauenbruderschaft von 's-Hertogenbosch. Beide gehörten zu einem umfangreichen Schnitzaltarretabel für die Sint-Jans-Kirche, wurden jedoch abgetrennt. Das Täufer-Bild wurde allseitig beschnitten, eine schneckenähnliche Figur arg verstümmelt. Die Holzschicht der Rückseite, welche wahrscheinlich wie die Tafel des Johannes auf Patmos eine Grisaille zeigte, wurde mühsam entfernt. Einiges muss inhaltlich gestört haben! Befremdlich schon, dass der auf das Christuslamm zeigende Täufer fast zu schlafen scheint. Aus seinen Lenden wächst Unschönes himmelwärts. In der großen zentralen Frucht ist ein Gesicht angedeutet. Moderne optische Methoden ergaben: Unter dem Gewächs ist ein Mann in Stifterhaltung verborgen! Noch in Boschs Werkstatt übermalt. Warum? Stifter wollen doch gesehen werden!? In diesem Zusammenhang bedarf auch der böse Engel des Evangelisten einer Erklärung. Tiefschürfende Analyse unter Berücksichtigung aller Details führte zur brisanten Lösung des Rätsels.

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    Schmallenberg: Verlag Hazeka, ©2016


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  • ISBN

    • 9783980521765
    • 3980521761

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