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Imitatio als Transformation: Theorie und Praxis der Antikennachahmung in der Frühen Neuzeit
Abstract
Wie positionierte sich die Renaissance, eine Epoche, die viele ihrer Errungenschaften selbst als Wiedergeburt antiker Phänomene verstand, gegenüber ihren antiken Vorbildern in Literatur und bildender Kunst? Der von Ursula Rombach und Peter Seiler herausgegebene Band präsentiert die Ergebnisse eines von der Humboldt-Universität, Berlin, veranstalteten Kolloquiums und untersucht am Beispiel herausragender Protagonisten dieser Zeit wie Petrarca, Boccaccio, Spenser, Cennini, Rubens, Carracci oder Poussin Theorie und Praxis der Antikennachahmung und stellt sie als wechselseitigen Transformationsprozess zwischen Ausgangs- und Aufnahmekultur dar.
Contents
Einleitung / Ursula Rombach und Peter Seiler -- Petrarcas Transformation antiker imitatio-Lehren / Ursula Rombach -- Rekonstruktion und Neuerschaffung: Boccaccios Werkmetaphorik in der Genealogia deorum gentilium / Dorothee Gall -- Poetische imitatio als transformierende Imagination: ein Essay zu Spensers Amoretti 72 / Verena Olejniczak Lobsien -- Giotto, das unerreichte Vorbild? Elemente antiker imitatio auctorum-Lehren in Cennino Cenninis Libro dell'arte / Peter Seiler -- Zur Rezeption von antiken Statuen in der Kunsttheorie der Frühen Neuzeit / Ulrike Müller Hofstede -- Rubens' Traktat De imitatione statuarum / Andreas Thielemann -- Saxa loquuntur, cum lapidubus colloque: Antike bei den Carracci und bei Nicolas Poussin.
Contributors
Publisher
Publication
Petersberg: Michael Imhof Verlag, c2012
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ISBN
- 3865687636
- 9783865687630
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