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Hippomanie am Hofe
Abstract
Pferde sind effiziente Nutztiere und noble Herrscherattribute zugleich. Reiterstandbilder aus allen Epochen seit der Antike demonstrieren militärische Macht und sind bis heute als Inbegriff von Macht und Herrschaft lesbar. Zudem galten Pferde über die Zeitalter hinweg als besonders edel und anspruchsvoll. Der Umgang mit Pferden gehörte deshalb im höfischen Zeitalter zu den vornehmsten Beschäftigungen, die auch eines Fürsten würdig waren. Pferde waren ein Mittel der Repräsentation, die sich in Architektur, Zeremoniell und Alltag niederschlug. Marställe und Reithäuser wurden oft an prominenten Plätzen innerhalb von Schlossanlagen errichtet. Die Reitschule und das Kunstreiten zählten zu den Schwerpunkten der Prinzenausbildung. Einige Höfe unterhielten eigene Gestüte und betrieben intensiv Pferdezucht. Davon zeugen noch heute existierende Institutionen mit höfischem Ursprung, aber auch umfangreiche historische Pferdebibliotheken wie die der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Die Beiträge des interdisziplinären Bandes nehmen kunst- und kulturgeschichtliche sowie naturwissenschaftliche und praktische Aspekte der höfischen Pferdekultur in den Blick und spannen den Bogen zur Gegenwart.
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Publication
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2019
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ISBN
- 3731907682
- 9783731907688
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