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Fotografie konstruierter Sichtbarkeit: Bildpraxis der Mikrofotografie von den ersten Versuchen bis ins frühe 20. Jahrhundert
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Abstract
"Mikroskopische Vergrößerungen sind instrumentell konstruierte Sichtbarkeiten, die nur im Mikroskop betrachtet werden können und keine Referenz in der für uns sichtbaren Wirklichkeit aufweisen. Sie können daher nicht hinsichtlich ihrer "Richtigkeit" und "Wahrheit" überprüft werden. Wird die Vergrößerung fotografiert, überträgt sich die Unsicherheit über die Richtigkeit des zu Sehenden auf die Aufnahme: Sie zeigt ein instrumentell konstruiertes Bildobjekt von fragwürdiger Existenz. Mikrofotografien evozieren somit die Frage, wie mit diesen Aufnahmen insbesondere in einer Zeit umgegangen wurde, in der dem fotografischen Bild "Wahrhaftigkeit" und "Objektivität" zugesprochen wurde. Die Autorin findet hierauf Antworten, indem sie sowohl die theoretischen Debatten über den Einsatz der Fotografie in der Mikroskopie im 19. und frühen 20. Jahrhundert untersucht als auch verschiedene praktische Umgangsformen und Verwendungskontexte von Mikroaufnahmen analysiert." -- Provided by publisher.
Publisher
Publication
Leiden: Brill, Wilhelm Fink, [2020]
Is about
Subject
Period
1800-1999
Type
Language
Classification
ISBN
- 9783770564392
- 3770564391
Annotations / title notes
Notes
Slightly revised thesis (doctoral)--Ludwig-Maximilians-Univeristät München, 2017.
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