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Der Grund der Malerei: Materialität im Prozess bei Corot und Courbet


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Abstract

Der 'Grund' ist ein Kernbegriff der Kunstgeschichte; er beschreibt sowohl den materialen Träger, die Grundierung als auch die Komposition von Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Im 19. Jahrhundert verändert sich das Verständnis vom Grund. Am Beispiel der französischen Künstler Corot und Courbet werden die Facetten des Grundes und seine Bedeutung für die Malerei untersucht. Malerei entsteht im Prozess. Leinwände werden zugeschnitten, aufgespannt, grundiert und mit Farbaufträgen versehen. RestauratorInnen nehmen Eingriffe zur Erhaltung der Werke vor. Sämtliche Schritte dieses Prozesses ereignen sich am materiellen Grund, dem Bildträger der Malerei. Der Grund umfasst damit verschiedene Bedeutungen: das Material, die Grundierung sowie die Komposition von Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Veronica Peselmann geht der Frage nach, wie der 'Grund' im 19. Jahrhundert - konzeptuell und begrifflich - verstanden wurde. Zu jener Zeit veränderten sich die Arbeitsweisen der Maler, Leinwände wurden nun industriell gefertigt. Die Autorin stellt den 'Grund' als Kernbegriff der Malerei vor und verdeutlicht dies an Werkbeispielen von Camille Corot und Gustave Courbet.

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    Berlin: Dietrich Reimer Verlag, 2020

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    • 9783496016281
    • 3496016280

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