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Das aufs neue wohl zu bereitete Dinten-Faß: erste Fortseßung oder: Anweisung, wie man gute schwarße, buntfärbige, auch andere curieuse Dinten auff mancherley Weise zubereiten; auch wie man Gold, Silber und andern Metallen aus der Feder auff Pappier, Pergament und andere Dinge schreiben solle : nebst verschiedenen zur Schreiberey gehörigen, nöthigen und nüßlichen Stücken : Tom. 2. vierter Abdruck.
Alternate title
- Dinten-Faß
- Tinten-Faß
Abstract
Praktisch unbekannter zweiter Band des sowohl in Helmstädt wie mit den hier vorliegenden Verlagsorten praktisch zeitgleich in mehreren Auflagen veröffentlichtem "Dinten-Fass" (auch "Tinten-Fass"). Der als solcher nicht gekennzeichnete erste Band (mit 64 S. in der Auflage von 1733) ist selten und gesucht, der vorliegende zweite Band ist im Antiquariats- und Auktionshandel seit 1950 nicht nachweisbar. - Neben weiteren Rezepten zur Tintenherstellung beschäftigt sich das Werk mit der Produktion von Schreibfedern, der besten Körperhaltung beim Schreiben, verschiedenem Siegelwachs und dessen Herstellung. - Der seit geraumer Zeit vermutete Verfasser Tobias Eisler (1683-1753) stammte aus Nürnberg und war der "Sohn eines Goldarbeiters, studirte in Altorf und Halle Jurisprudenz, ward Kammersecretär bei einer verwittw. Herzogin von Sachsen-Eisenach zu Altstadt in Thüringen, kehrt 1712 nach Nürnberg zurück, gibt die Juristerei auf und widmet sich in der Stille theils der Erziehung einiger Kinder, theils den schwärmerischen Lehren seines Landsmannes und Zeitgenossen, des Nürnberger Perückenmachers und Theosophen Johann Tennhardt (gest. 1720), dessen eifrigster Anhänger, Apologet und Biograph er wurde ... Wegen seiner schwärmerisch pietistischen Richtung hatte er viele Anfechtungen zu leiden ... Er schrieb eine Menge meist kleiner zum Theil nicht uninteressanter Schriften und Tractate pädagogischen oder erbaulichen Inhalts" (ADB V, 776)
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Vermoedelijke auteur: Tobias Eisler
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