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Das Flabellum und der Kreuzfuss aus dem Stift Kremsmünster: zwei hochmittelalterliche Metallarbeiten und ihre Kontexte


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Der Kreuzfuss und das Flabellum aus den Kunstsammlungen des Stifts Kremsmünster stellen bedeutende hochmittelalterliche Metallarbeiten dar. Ihre komplexen Bildsysteme deuten die Heilsgeschichte im Rückgriff auf das Alte Testament und die frühchristliche Naturlehre des Physiologus theologisch aus. In den Kunstsammlungen des Stifts Kremsmünster werden zwei hochmittelalterliche Metallarbeiten aufbewahrt, die nicht nur durch ihre qualitätvollen Kupfertreibarbeiten und Emailmedaillons, sondern auch durch die heute rätselhaft erscheinenden Bildprogramme bestechen: Während auf dem Kreuzfuß Begebenheiten aus dem Alten Testament gezeigt werden, die typologisch als Vorausdeutungen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu zu interpretieren sind, werden auf dem scheibenförmigen Flabellum erneut die Auferstehung und zudem die Himmelfahrt im Rückgriff auf die frühchristliche Naturlehre des Physiologus theologisch kontextualisiert. Wenngleich es sich um nicht ursprünglich zusammengehörige Objekte und Fragmente handelt, so sind sie doch hochkarätige Zeugnisse zentraler künstlerischer Techniken des späten 12. Jahrhunderts, die auch unter stilistischen Aspekten eine eingehende Würdigung erfahren.

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    • [Kremsmünster]: Stift Kremsmünster
    • Regensburg: Schnell & Steiner, [2024]

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  • ISBN

    • 9783795437381
    • 3795437385

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