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Bravura: Virtuosität und Mutwilligkeit in der Malerei der frühen Neuzeit


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Abstract

Die Untersuchung setzt zur Hoch-Zeit der Bravura im 17. Jahrhundert an. Der Begriff wird an seiner Beschreibungskompetenz hinsichtlich einer künstlerischen Haltung bemessen, die sich in der bildnerischen Praxis artikuliert: die der ambitiösen Mutwilligkeit. Hierunter wird die Manifestation einer künstlerischen Setzung um ihrer selbst Willen verstanden, die den Rahmen der Repräsentation sprengt, um sich einen Spielraum für künstlerische Selbstdarstellung zu schaffen. In der exponierten Feier seiner selbst wird der Applaus vorausgesetzt; er ist dem Werk - wie dem musikalischen Bravourstück - bereits als Anspruch eingeschrieben.

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    München: Wilhelm Fink, c2010


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    • 9783770548361
    • 3770548361

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