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Am leinenen Faden: Schlesiens Wirtschaft im globalen Kontext der frühen Neuzeit

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    Schlesiens Wirtschaft im globalen Kontext der frühen Neuzeit


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Abstract

"Die schlesische Leinwandherstellung war in der frühen Neuzeit eng mit dem transatlantischen Sklavenhandel und der Plantagensklaverei verbunden. Leinwand aus Schlesien wurde an der Küste Westafrikas gegen Versklavte eingetauscht. In den amerikanischen Kolonien diente sie sowohl zur Bekleidung der dorthin Verschleppten als auch der europäischen Einwanderer. Die Leinwandkaufleute aus den schlesischen Gebirgshandelsstädten Hirschberg, Greiffenberg, Landeshut, Schmiedeberg und Waldenburg drückten die Verkaufspreise für die Gewebe auf ein wettbewerbsfähiges Niveau, indem sie als Gutsherren untertänige Spinner und Weber ausbeuteten. Anka Steffen zeigt, wie sich die Riesengebirgsregion Schlesiens seit dem 16. Jahrhundert als Gewerberaum im Kontext globaler Waren- und Menschenströme entwickelte. Sie veranschaulicht die Verflechtung zwischen schlesischer Leibeigenschaft und Plantagensklaverei sowie deren strukturelle Auswirkung auf die Region bis ins 20. Jahrhundert, jenseits ideologischer West-Ost-Gegensätze."-- Provided by publisher.

Publisher

  • Publication

    Stuttgart: Franz Steiner Verlag, [2025]


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  • ISBN

    • 9783515139090
    • 3515139095

Annotations / title notes

  • Notes

    Prize-awarded thesis (doctoral--Europa-Universität Viadrina Frankfurt an der Oder, 2022), originally presented under the title: "Priesterschaft des heiligen Merkur". Schlesische Wirtschaft im globalen Kontext.


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